CALL FOR VIDEO-ARTISTS!

Antje Velsinger & Team sucht für zwei kommende Projekte eine:n Video-Künstler:in mit starkem Interesse an bewegten Körpern, fiktiven Räumen, Choreographie, sowie multimedialen Bühnenproduktionen und installativen Formaten.

Projekt // REFORM_BODIES OF CAPITALISM – performative Sound- und Videoinstallation in Kooperation mit dem Gewächshaus – Raum für kulturelles Wachstum, Hamburg. Arbeitsumfang flexibel gestaltbar, ca. 3-4 Wochen im Zeitraum September-November 2022

Projekt // THEIR FUTURE – multimediales Bühnenstück in Koproduktion mit dem Tanzhaus NRW. Premiere September 2023. Arbeitsumfang 2 Monate im Zeitraum März – September 2023. Proben in NRW und Hamburg.

Bewerbungsfrist: 29.Juli 2022

Auch Bewerbungen für nur eines der Projekte sind möglich. 

Bewerbungen an: antjevelsinger @ yahoo.com

Die interdisziplinären Tanz-Produktionen von Antje Velsinger & Team widmen sich aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen. Ihre Produktionen basieren auf ausführlichen Recherchen, in denen sie Begegnungen mit Akteur:innen aus anderen Feldern suchen. Velsinger und ihr Team sprechen mit Eltern und Kindern über den Umgang mit der Klimakrise, interviewen Hochleistungssportler:innen zu ihren körperlichen Erfahrungen innerhalb des neoliberalen Leistungssystems oder initiieren Austausche mit jenen Menschen, deren Körper aus diesem Leistungssystem herausfallen, wie etwa Senior:innen. Die Bühnenproduktionen machen diese Erfahrungen auf poetische Weise spürbar. Sie entwerfen temporäre Escape-Strategien und fiktive Rückzugsorte und erproben alternative Umgangsformen mit den Herausforderungen unserer Zeit.

Perform!

Kommende Aufführungen:

  • 16. – 19. September 21 // PERFORM! // Lichthof Theater Hamburg
  • 2. & 3. Oktober 21 // dreams in a cloudy space // Wunder der Prärie Festival Mannheim
  • 8. & 9. Oktober 21 // PERFORM! // Tanzhaus NRW Düsseldorf
  • 19. & 20. November 21 // PERFORM! // Tanzfaktur Köln
  • 26.-28. November 21 // dreams in a cloudy space // Schwankhalle Bremen

Presse zu „dreams in a cloudy space“

Eine erste Pressestimme zu „dreams in a cloudy space“ von Thomas Linden: „Haltung ist die Währung zwischen den Generationen, wie diese sensible Produktion in ihren zarten Zwischentönen zeigt. (…) Antje Velsinger rückt die Grazie der Vergänglichkeit in den Mittelpunkt. (…) Ein Projekt, dass nach Fortsetzung verlangt.“ (Kölnische Rundschau)

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Open Call – Tänzerin gesucht!

Die Tanzproduktion „dreams in a cloudy space“ ist der zweite Teil meiner choreographischen Serie „BODIES OF CAPITALISM“— und untersucht in einem Dialog zwischen 30-45jährigen und 80-95 jährigen das Thema „(jenseits) körperlicher Effizienz“. Hierfür suche ich eine 30-45jährige Tänzerin mit starkem Interesse Bewegungsrecherche, technischer Versiertheit im Bereich zeitgenössischer Tanz, Vertrautheit im Umgang mit Sprache und starkem Imaginationsvermögen. Aufgrund der Zusammenarbeit mit der Generation 80 plus sind außerdem sehr gute Deutschkenntnisse Voraussetzung.

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Forschungsworkshop / TeilnehmerInnen gesucht!

Forschungsworkshop im Rahmen des Graduiertenkollegs „Performing Citizenship“ – Antje Velsinger

Practice MASSIVENESS. Mehr von allem!?

Wollten Sie schon immer mal viel größer sein als alle anderen? Oder würden Sie mal einen Körper erproben wollen, der über Sie hinaus wächst? Stellen Sie sich manchmal die Frage, was das Faszinierende und Notwendige an riesigen Massen von Konsumgütern ist? Vielleicht bekommen Sie von manchem nie genug?

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HAUS, KEIN HAUS // Festival TANZ NRW

Our everyday life is increasingly defined by mobility. We are constantly in motion: HAUS, KEIN HAUS frames an interdisciplinary encounter between choreographer Antje Velsinger, visual artist Janina Arendt, sound artist Katharina Kellermann and the performer Maya Weinberg. Together, they raise questions about the idea of finding somewhere to stay in a world that is so restless and unsettled at the moment. Even though the piece is not illustrating the subject, it definitely opens up very concrete political questions: who has the right to stay – and who is forced to move? Who has the right to enter the HAUS, which has become a choreographic movement machine rather than a stable place. Movement and standstill are no longer contradictory terms. The different media trigger each other and add concrete associations while the two dancers negotiate their relation to movement, sound and space. All co-players are steadily set in motion by each other, transforming the space into a room to negotiate and communicate.

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