OPEN CALL – TÄNZERIN GESUCHT!

Die Tanzproduktion „dreams in a cloudy space“ ist der zweite Teil meiner choreographischen Serie „BODIES OF CAPITALISM“— und untersucht in einem Dialog zwischen 30-45jährigen und 80-95 jährigen das Thema „(jenseits) körperlicher Effizienz“. Hierfür suche ich eine 30-45jährige Tänzerin mit starkem Interesse Bewegungsrecherche, technischer Versiertheit im Bereich zeitgenössischer Tanz, Vertrautheit im Umgang mit Sprache und starkem Imaginationsvermögen. Aufgrund der Zusammenarbeit mit der Generation 80 plus sind außerdem sehr gute Deutschkenntnisse Voraussetzung.

Die Koproduzenten: Tanzhaus NRW Düsseldorf, Tanzfaktur Köln & Lichthof Hamburg

Die Proben finden in drei Blöcken statt: 19.8. – 1.9.19 // 23.9. – 16.10.19 // 31.10. – 21.11.19. Proben sind in Köln, Hamburg und Düsseldorf. Insgesamt sind bisher 10 Aufführungen gesichert: in Köln (Tanzfaktur), Düsseldorf (Tanzhaus NRW) & Hamburg (Lichthof) . Aufführungsdaten: 22.-24.11.19, 25.11. – 1.12.19, und Januar/Februar 2020. Weitere Gastspiele sind in Planung. Zusätzlich zu den Proben ist eine Teilnahme an einem Workshop mit der Generation 80 plus zur Vorrecherche geplant. Diese werden Ende Mai/ Anfang Juni 2019 stattfinden ( jeweils eine Stunde an 4-5 Tagen, in Köln)

Das Honorar für die Proben beträgt 2500 Euro pro Monat. Die Probenwochen werden in Monate umgerechnet. Unterkunft und Fahrtkosten werden von der Produktion übernommen. Das genaue Honorar für die Aufführungen hängt von einer letzten ausstehenden Förderentscheidung ab und ist momentan noch nicht abschließend geklärt.

Bewerbungen: Bitte mit kurzer CV, Foto und 2-3 Dokumentationsvideos an: antjevelsinger@yahoo.com. Audition findet nach individueller Terminabsprache in Köln oder Hamburg statt.

Constructing Collaboration

I am very happy and excited to be part of this project. „Constructing Collaboration“ is an international exchange project that will research modes of collaboration between artists based in Turkey, Germany and Morocco. Thank you A Corner In The World, Tanzhaus NRW & Espace Darja for making this happen!

The first encounter takes place from december 10-20, 2018 in Istanbul.

MASSIVE DREAMS

EIN CHOREOGRAPHISCHES AUSDEHNUNGS-SZENARIO VON VELSINGER/ARENDT

Ich will wachsen, um meine Beine ausfahren zu können und dann noch die Arme dazu. Ich will nicht wachsen, weil ich auch mit wenig auskomme. Ich will wachsen und es mittendrin sein lassen…Entgegen der neoliberalen Formel – wachsen, beschleunigen, optimieren – erweitert MASSIVE DREAMS das Handlungsspektrum grenzenloser Körper und plädiert für den Widerspruch: Wachsen, um zu platzen. Akkumulieren, um zu verteilen. Wollen, um zu hadern.

Künstlerische Leitung: Ayla Pierrot Arendt & Antje Velsinger * Konzept, Choreografie, Tanz: Antje Velsinger * Bühne, Video: Ayla Pierrot Arendt * Tanz, Co-Choreografie: Verena Brakonier, Ursina Tossi * Sound: Joaquin Macedo * Kostüm, Bühnenumsetzung: Nina Divitschek * Dramaturgische Beratung: Anne Kersting * Produktionsleitung: Suse Berthold & Sabina Stücker * gefördert durch: Kulturbehörde Hamburg, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein- Westfalen, Hamburgische Kulturstiftung * mit freundlicher Unterstützung von: Tanzfaktur Köln, Lichthof Theater Hamburg, Kampnagel Hamburg * eine Produktion von Velsinger/Arendt

FORSCHUNGSWORKSHOP / TeilnehmerInnen gesucht!

Forschungsworkshop im Rahmen des Graduiertenkollegs „Performing Citizenship“
Antje Velsinger

Practice MASSIVENESS. Mehr von allem!?

Wollten Sie schon immer mal viel größer sein als alle anderen? Oder würden Sie mal einen Körper erproben wollen, der über Sie hinaus wächst? Stellen Sie sich manchmal die Frage, was das Faszinierende und Notwendige an riesigen Massen von Konsumgütern ist? Vielleicht bekommen Sie von manchem nie genug?

Der Workshop „Practice Massiveness!“ lädt interessierte Teilnehmer*Innen dazu ein, in gedanklichen und praktischen Experimenten gemeinsam zum Thema riesige Körper und dem Phänomen der Ausdehnung zu forschen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter antjevelsinger@yahoo.com.

Daten:

Freitag, 1. Dezember 2017, 17- 21 Uhr

Samstag, 2. Dezember 2017, 11 – 17 Uhr

Ort: K3 Tanzplan Hamburg

HAUS, KEIN HAUS // Festival TANZ NRW

 

Our everyday life is increasingly defined by mobility. We are constantly in motion: HAUS, KEIN HAUS frames an interdisciplinary encounter between choreographer Antje Velsinger, visual artist Janina Arendt, sound artist Katharina Kellermann and the performer Maya Weinberg. Together, they raise questions about the idea of finding somewhere to stay in a world that is so restless and unsettled at the moment. Even though the piece is not illustrating the subject, it definitely opens up very concrete political questions: who has the right to stay – and who is forced to move? Who has the right to enter the HAUS, which has become a choreographic movement machine rather than a stable place. Movement and standstill are no longer contradictory terms. The different media trigger each other and add concrete associations while the two dancers negotiate their relation to movement, sound and space. All co-players are steadily set in motion by each other, transforming the space into a room to negotiate and communicate.

NEUES IM JANUAR

LET'S FACE IT!

Rückblick Konferenz: Im November war unser Graduiertenkolleg Gastgeber der internationalen Konferenz „Performing Citizenship – on bodies & materials, agencies & spaces, limitations & interventions“. Zusammen mit Kerstin Evert, Liz Rech und Kai van Eikels war ich Teil des Panels „Bodies of Citizenship“, das sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, wie man mithilfe des Körpers und performativer Strategien in soziale und politische Prozesse eingreifen kann. Eine Buchveröffentlichung folgt!

Neue Produktion: „LET’S FACE IT!“ – wir werden überwacht. Doch wie gehen wir mit der alltäglichen Beobachtung durch Videokameras oder Gesichtserkennungssoftware um? Brauchen wir einen Körper ohne Gesicht – oder vielleicht viele Gesichter ohne identifizierbaren Körper? Das Tanzsolo „LET’S FACE IT!“ in Zusammenarbeit mit der portugiesischen Performerin Vania Rovisco und der Berliner Künstlerin Sophie Aigner greift diese aktuellen Fragen auf und entwirft einen utopischen Körper, der kein Gesicht und doch wieder sehr viele Gesichter besitzt – und dadurch eine eindeutige Identität verweigert. Hierbei spielt „LET’S FACE IT!“ mit verschiedenen Perspektiven auf das menschliche Gesicht und lässt interessante Momente des Wechselspiels entstehen zwischen Identifikation und Entfremdung, zwischen Subjekt und Objekt, zwischen ein Gesicht haben und kein Gesicht haben. Premiere am 3. & 4. Februar 2017, 20h in der Tanzfaktur Köln.

Choreographische Dialoge/ PACT Zollverein: Ab Mitte Februar starte ich dann im Rahmen der choreographischen Dialoge auf PACT Zollverein ein neues Kapitel meiner künstlerischen Forschung zum Thema Strategien der Körperaneignung. Diesmal geht es nicht darum, eigene Strategien zu entwickeln, sondern um die sagenumwobene Hollywood-Schauspiel-Methode „Method Acting“. Vom 17.-19. Februar wird dazu ein Workshop mit der Expertin Lena Lessing stattfinden. Ich freue mich sehr auf den Austausch!