Neues im Januar

Rückblick Konferenz: Im November war unser Graduiertenkolleg Gastgeber der internationalen Konferenz „Performing Citizenship – on bodies & materials, agencies & spaces, limitations & interventions“. Zusammen mit Kerstin Evert, Liz Rech und Kai van Eikels war ich Teil des Panels „Bodies of Citizenship“, das sich mit der Frage auseinandergesetzt hat, wie man mithilfe des Körpers und performativer Strategien in soziale und politische Prozesse eingreifen kann. Eine Buchveröffentlichung folgt!

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News im Juni

RÜCKBLICK AUF EINEN UTOPISCHEN FRÜHLING

Im Rahmen meines Forschungsprojektes THE BODIES WE ARE im Graduiertenkolleg „Performing Citizenship“ beschäftige ich mich seit längerem mit der Frage nach einer zeitgenössischen Perspektive auf utopische Körper. Wie kann ein Körper zu einem utopischen Handlungsraum werden? Von Februar bis April habe ich die Künstlerinnen Vania Rovisco, Juli Reinartz, Johanna Roggan & Sophie Aigner eingeladen, mit mir zusammen bei PACT Zollverein und K3 | Tanzplan Hamburg zu diesem Thema zu experimentieren und zu spekulieren. Wie lässt sich unser heutiges verhandelbares und multiples Körperkonzept dazu nutzen, fremde Körper anzueignen, die andere Aktions- und Imaginationsräume öffnen? Aus den Rechercheergebnissen entstand ein interessantes Bühnenformat, das am 19. April bei K3 auf Kampnagel Premiere feierte.

Foto: Margaux Weiß
Foto: Margaux Weiß

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Artist in residence // PACT Zollverein // 9.-29. Februar 2016

„The bodies we are“

Ausgangspunkt ist folgende These: Jede Person besitzt nicht nur einen Körper, sondern eine Vielzahl von verschiedenen Körpern. Man kann den Körper daher auch als Container, Rahmen oder Leerstelle verstehen, der oder die mit verschiedenen Entwürfen gefüllt wird. Je nachdem, wie wir den Körper imaginieren und mit welchem (Denk-)System wir ihn konfrontieren, entsteht ein anderer Körper. Jeder Körper ist mit einem Archiv verbunden, in dem verschiedenste Erinnerungen, Bilder, Sinneswahrnehmungen, Emotionen und Praktiken gespeichert sind.

Wenn es nicht den „einen“ Körper gibt, sondern der Körper stets neu in Relation zu etwas entsteht, ist „Körper“ ein offener Prozess, der immer wieder verhandelt werden kann. Wie viele Körper sind wir? Welchen Körpern fühlen wir uns nah, welche produzieren Distanz? Liegt vielleicht in dieser Offenheit und Vielheit von Körper ein zeitgenössischer Entwurf für einen utopischen Körper?

An der Recherche beteiligte Künstlerinnen: Sophie Aigner, Juli Reinartz, Johanna Roggan, Vania Rovisco

Juli - Full Beauty
Juli – Full Beauty

Der Frühling ist aufregend!

Liebe Performance – und TanzfreundInnen!

Der Frühling ist aufregend!

Im März feierte meine Produktion HAUS, KEIN HAUS eine tolle Premiere bei K3 auf Kampnagel. Sowohl beim Publikum als auch bei der Presse („Poetische Bilder, die die Fantasie beflügeln“ … „Elegant und rätselhaft“) hatte HAUS, KEIN HAUS großen Erfolg. Direkt im Anschluss ging es dann weiter zum Gastspiel bei unserem Koproduzenten Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt. HAUS, KEIN HAUS ist das Ergebnis meiner 8-monatigen Recherche bei K3 | Tanzplan Hamburg und entstand in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Janina Arendt, der Soundkünstlerin Katharina Kellermann und der Performerin Maya Weinberg. Am 6. & 7. Juni ist HAUS, KEIN HAUS in der Wachsfabrik in Köln zu sehen!

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HAUS/ Skizze

Aufführungen

5. und 6. Dezember um jeweils 20 Uhr
bei Barnes Crossing in Köln

Mit „HAUS/ Skizze“ gibt die Choreographin Antje Velsinger Einblick in die Ergebnisse der ersten Phase ihrer achtmonatigen Residenz am K3 – Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg. Im Rahmen der Residenz untersucht sie das Verhältnis von Bewegung und Stillstand in einer Gegenwart, in der Mobilität wesentliches Ziel und Ideal der Gesellschaft zu sein scheint. Was setzt uns heute in Bewegung? Wann bewegen wir etwas – wann werden wir bewegt? In welchen Formen ist das Bleiben heute noch relevant?

Im Anschluss an die szenischen Entwürfe findet jeweils ein Publikumsgespräch statt, in dem die Künstlerinnen den Arbeitsprozess öffnen.

http://www.barnescrossing.de/programm/einzelansicht/article/05-061214-haus-skizze-von-antje-velsinger.html

Tickets: 10 € / ermäßigt 6 €

Kartenreservierung, Tel.: 02236-963588

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Haus, kein Haus

Von August 2014 bis März 2015 werde ich im Rahmen des Residenzprogramms am K3 | Tanzplan Hamburg auf Kampnagel an meinem Rechercheprojekt HAUS, KEIN HAUS arbeiten. HAUS, KEIN HAUS untersucht das Verhältnis von Bewegung und Stillstand in einer Gegenwart, in der Mobilität zum wesentlichen Ziel und Ideal unserer Gesellschaft geworden ist. Wie lässt sich in diesem Zusammenhang das Bleiben denken – in welchen Formen ist es heute überhaupt noch relevant?