wall/paper/wall

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Wo hört Außen auf – wo fängt Innen an? Wie und wo positioniere ich meinen Körper im Raum? Betrete ich einen feststehenden Raum oder entsteht dieser erst durch die eigene Wahrnehmung – oder läuft beides parallel zueinander ab? Welche Erinnerungen, Emotionen und Geschichten sind im Innern des Körpers gespeichert? Welche Türen lassen sich zu diesen inneren Räumen finden? Welche körperlichen Zustände und Bewegungen entstehen hierbei und wie lassen sie sich für ein Publikum erfahrbar machen?

Architektonische Räume, Erinnerungsräume, Emotionsräume, Klangräume – irgendwo darin, hindurch, dazwischen, sagt man, leben wir. In ihrer Performance „wall/paper/wall“ konstruieren der Musiker Markus Popp und die Performerin Antje Velsinger verschiedene Schichten innerer und äußerer Raumtexturen. Hierbei bewegen sie sich zunächst durch die Funktionalität des architektonischen Raumes, dann faltet sich plötzlich etwas auf – neue Räume werden geöffnet, spürbar gemacht und manchmal auch wieder geschlossen. Innerhalb der Performance überlagern und verkanten sich die verschiedenen Schichten, ein Möglichkeitsraum für individuelle und kollektive Erfahrung entsteht.

Konzept, Choreografie, Tanz: Antje Velsinger * Musik, Komposition: Markus Popp / Oval * Kostüm: Sophie Reble
Dramaturgische Beratung: Kirsten Maar * Mit freundlicher Unterstützung von: Mimecentrum Berlin, ada Studio Berlin